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aktualisiert am 13. Juni 2019

ISBN 9783868538458

Euro 84,00 inkl. 7% MwSt


978-3-86853-845-8, Reihe Informatik

Steffen Großmann
Entwurf und Bewertung kombinierbarer Fehlertoleranzmaßnahmen bezüglich Betriebsfehlern in verteilten Simulationen

218 Seiten, Dissertation Universität der Bundeswehr München (2010), Softcover, B5

Zusammenfassung / Abstract

Verteilte Simulationen werden heutzutage in unterschiedlichen, auch sicherheitskritischen, Bereichen wie Militär, Luft- und Raumfahrt, Energieversorgung und Straßenverkehr eingesetzt.Je nach Einsatzzweck der verteilten Simulationen werden sie dabei den Anwendungsbereichen Analyse, Training oder Entscheidungsunterstützung zugeordnet. Hierbei fließen die Ergebnisse der Simulation unter anderem in die Entwicklung von Systemen, in die Ausbildung von Personal, in Entscheidungen wie auch in den Betrieb von Systemen mit ein.

Fehler, die während des Betriebs der Simulation auftreten, können die erzielten Simulationsergebnisse unbrauchbar machen, falls diese nicht durch Maßnahmen der Fehlervermeidung während des Modellbildungsprozesses erfasst werden.

In dieser Arbeit werden daher kombinierbare Fehlertoleranzmaßnahmen entworfen, die für verteilte Simulationen, welche dem HLA-Standard entsprechen, universell einsetzbar sind. Die Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Fehlertoleranzmaßnahmen werden aufgezeigt und stellen somit ein umfangreiches Maßnahmenspektrum zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von Simulationen dar. Untergliedert nach den Anwendungsbereichen Analyse, Training und Entscheidungsunterstützung werden Empfehlungen für den Einsatz der vorgestellten Fehlertoleranzmaßnahmen gegeben.

Um den Nutzen des Einsatzes von Fehlertoleranzmaßnahmen zu bewerten, wird ein adaptierbares Zuverlässigkeitsmodell für verteilte Simulationen entworfen. Durch Untersuchung von Zuverlässigkeitskenngrößen eines, an eine konkrete verteilte Simulation angepassten, Modells kann der Einsatz verschiedener Fehlertoleranzmaßnahmen hinsichtlich gestellter Zuverlässigkeitsanforderungen überprüft werden kann.

Fehlertoleranzmaßnahmen, die den Zuverlässigkeitsanforderungen genügen, können weiter hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit bei auftretenden und tolerierten Fehlern bewertet werden. Hierzu werden in dieser Arbeit Performability-Modelle für verteilte Simulationen entworfen. Mit diesen Modellen können Leistungskenngrößen verteilter Simulationen unter Einsatz verschiedener Fehlertoleranzmaßnahmen untersucht werden und eine geeignete Kombination von Fehlertoleranzmaßnahmen ausgewählt werden.