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aktualisiert am 15. Oktober 2021

ISBN 9783843901819

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978-3-8439-0181-9, Reihe Medizin

Annika Gerber
Mikrochirurgie intrakanalikulärer Vestibularisschwannome - Funktionelle Ergebnisse im Zeitalter der Radiochirurgie

92 Seiten, Dissertation Eberhard-Karls-Universität Tübingen (2011), Softcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

Durch die Fortschritte in der Strahlentherapie hat sich die Radiochirurgie (vorzugsweise GKRS) momentan als führende Therapiestrategie bei der Behandlung von VS T1 etablieren können. Als wesentlicher Vorteil gegenüber der Mikrochirurgie wird vor allem die Vermeidung eines risikobehafteten operativen Eingriffs angesehen. Neben geringer Morbidität werden der GKRS zusätzlich sehr gute Ergebnisse in Bezug auf Hörerhalt und Facialisfunktion zugeschrieben.

Diese Studie zeigt, dass durch mikrochirurgische Resektion an einem spezialisierten Zentrum Ergebnisse erzielt werden können, die bezüglich Hörerhalt und Facialisfunktion mit denen der GKRS durchaus vergleichbar sind. Darüber hinaus ist nach kompletter mikrochirurgischer Resektion eines sporadischen, kleinen VS (Größe T1) diese Erkrankung in der Regel geheilt.

Es wird zunächst einen Zusammenhang zwischen den elektrophysiologischen Ergebnissen und den klinischen Ergebnissen des Hörvermögens bzw. der Facialisfunktion hergestellt. Aus diesem Zusammenhang lässt sich eine Vorhersage der postoperativen Funktionen ableiten. Somit bietet das IOM neben der intraoperativen Interpretation der Potentiale zusätzlich eine Möglichkeit zur Erleichterung der Entscheidungsfindung bezüglich postoperativer konservativer Strategien, die noch vor der Möglichkeit einer postoperativen klinischen Untersuchung, beispielsweise noch vor Verschluss des Schädels, eingeleitet werden können.