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aktualisiert am 13. März 2019

ISBN 9783843910095

Euro 84,00 inkl. 7% MwSt


978-3-8439-1009-5, Reihe Informatik

Matthias Niederhausen
Methoden zur aspektorientierten Entwicklung adaptiver Webanwendungen

214 Seiten, Dissertation Technische Universität Dresden (2013), Hardcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

Webanwendungen müssen mittlerweile mit einer großen Vielfalt verschiedener Benutzungssituationen zurecht kommen. Ihre Anwender haben unterschiedliche Präferenzen, nutzen die verschiedensten Geräte vom kompakten Smartphone bis hin zum Großbildfernseher zum Abruf von Webdiensten und werden von den Betreibern der Dienste in einzelne Zielgruppen unterteilt. Der traditionelle Weg, für einen Teil dieser Situationen jeweils eine separate Version der Webanwendung zu erstellen und zu pflegen, ist mit dem Umfang heutiger Anwendungen und dem daraus entstehenden Aufwand nicht mehr vereinbar. Einen Ansatz zur Lösung des Problems liefern sogenannte adaptive Webanwendungen, welche eine einheitliche Grundversion der Anwendung verwalten und diese je nach Situation geeignet anpassen. Jedoch fordert der Umgang mit solchen adaptiven Webanwendungen den Entwicklern auch weiterhin ein hohes Maß an Programmieraufwand sowie nicht zuletzt auch Expertenwissen ab.

Die vorliegende Dissertation präsentiert neue wissenschaftliche Konzepte und Lösungen zur Erstellung, Wartung und Funktionsprüfung adaptiver Webanwendungen. Ein wesentlicher Kern dieser Konzepte ist der Einsatz der aspektorientierten Programmierung, welche es ermöglicht, weite Teile bestehender Anwendungen durch kompakte Regeln zu verändern. Auf Basis dieser Konzepte wird mit der belangorientierten Entwicklung ein Mechanismus und Vorgehen vorgestellt, um Webentwicklern die Handhabung der Adaptionskomplexität zu ermöglichen. Darüber hinaus zeigt diese Arbeit teilautomatisierte Möglichkeiten auf, mit widersprüchlichen Adaptionsanweisungen in Form von Aspektinteraktionen umzugehen sowie die Korrektheit adaptiver Webanwendungen mittels Tests sicherzustellen. Auf dieser Basis wurde eine Referenzarchitektur entwickelt und diese zusammen mit einer Beispielanwendung in zwei unterschiedlichen Serverumgebungen implementiert, welche die Tauglichkeit und den Mehrwert der präsentierten Konzepte belegen.