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aktualisiert am 13. Juni 2019

ISBN 9783843912068

Euro 84,00 inkl. 7% MwSt


978-3-8439-1206-8, Reihe Informatik

Axel Helmer
Integration medizinischer Modelle in elektronische Gesundheitsakten

304 Seiten, Dissertation Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2013), Hardcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

Menschen mit einer chronischen Erkrankung sind in medizinische Versorgungsprozesse eingebunden, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Daten bei verschiedenen Leistungserbringern im Gesundheitswesen gesammelt werden. Dies ist auch im Rehabilitationsprozess von Patienten, die unter der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden der Fall. Im Rahmen dieses Prozesses führen die Betroffenen ein regelmäßiges körperliches Training aus, das für sie mit vielen positiven Effekten verbunden ist. Aktuell werden Systeme erforscht, die eine Durchführung dieses Trainings im Rahmen einer Telerehabilitation im häuslichen Bereich ermöglichen. Um die Sicherheit und Effizienz der unterschiedlichen Trainingsarten zu gewährleisten werden medizinische Modelle verwendet, die auf allgemeines und individuelles medizinisches Wissen über den Patienten zugreifen.

Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein medizinisches Modell erstellt, welches die Herzfrequenz für das häusliche Telerehabilitationstraining von COPD-Patienten vorhersagt. Ein weiteres Modell bestimmt die Intensität, mit der trainingsrelevante Alltagsaktivitäten durchgeführt werden anhand des Stromverbrauchs der elektrischen Geräte, die währenddessen verwendet werden. Für die Charakterisierung und Beurteilung der Relevanz der Daten, die in verschiedenen Informationsdomänen (z.B. klinisch, häuslich) erhoben werden, wurde das Three Dimensional Layer Context Model (3DLC-Modell) entwickelt. Hiermit werden die Daten des häuslichen Telerehabilitationstrainings und der Alltagsaktivitäten für die Verlaufskontrolle im Rahmen der COPD-Rehabilitation kombiniert. Im zentralen Teil dieser Arbeit ermöglicht es eine neu konzipierte elektronische Gesundheitsakte die erstellten Modelle in den Versorgungsprozess zu integrieren. Die Akte setzt einen neuen Ansatz um, der es ermöglicht, die Informationen aus dem häuslichen Bereich mittels einer standardisierten Offline-Datenübertragung zu den klinischen IT-Systemen zu übertragen und gleichzeitig die Selbstbestimmung und Akzeptanz des Nutzers zu stärken.