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aktualisiert am 20. August 2019

ISBN 9783843912426

Euro 84,00 inkl. 7% MwSt


978-3-8439-1242-6, Reihe Organische Chemie

Alan de Kiff
Photooxygenierungen in Dominoprozessen und für die Organokatalyse und Luminolderivate als Ionenpaar-Fluoreszenzsonden

260 Seiten, Dissertation Universität Köln (2013), Hardcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

In dem ersten Teil dieser Arbeit wird ein neuer dirigierender Effekt der Singulett-Sauerstoff-En-Reaktion von mehrfach ungesättigten Akzeptor- und Donor-substituierten Verbindungen beschrieben. Dieser „vinyloge-gem“-Effekt manifestiert sich in hoch chemo- und regioselektiven En-Reaktionen unter Ausbildung von (omega-2)-Hydroperoxy-substituierten Verbindungen. Diese können in einer [4+2]-Cycloaddition ein weiteres Äquivalent Singulett-Sauerstoff aufnehmen, wobei diese neu entwickelte Domino-Reaktionssequenz in der Ausbildung von Hydroperoxy-Endoperoxiden mündet.

Sowohl die in der Primärreaktion gebildeten Hydroperoxid-Verbindungen als auch die in der Sekundärreaktion gebildeten Hydroperoxy-Endoperoxiden können in weiteren Synthesen eingesetzt werden, was den Zugang zu Alkoholen, Furanen, Epoxiden und Triazolen ermöglicht. Weiterhin können die auf Ester basierenden Ausgangsverbindungen mit Alkoholen wie Dihydroartemisinin verknüpft und mit Singulett-Sauerstoff umgesetzt werden.

In einem weiteren Teil dieser Arbeit werden in organokatalytischen Prozessen erzeugte cyclische Dienale durch Cycloadditionsreaktionen von α,β–ungesättigten Carbonyl-Verbindungen hergestellt und mit Singulett-Sauerstoff zu bicyclischen Endoperoxiden umgesetzt. Weiterhin wird die Reaktivität von Singulett-Sauerstoff gegenüber organokatalytisch erzeugten Dienaminen untersucht.

Außerdem wird die Regioselektivität der Schenck-En-Reaktion von 1,3-Cyclohexanon analysiert und eine neuartige Stilbenoid-Synthese vorgestellt.

In dem zweiten Teil dieser Arbeit werden Luminolderivate als Ionenpaarfluoreszenz-Sonden zur Detektion von Halogensalzen der Alkalimetalle hergestellt und analysiert. Hierbei fungieren die jeweiligen aromatischen Kerne als der Basis-Fluorophor, eine Trifluoracetamid-Funktion stellt die Rezeptoreinheit zur Wechselwirkung mit den eingesetzten Analyten dar.