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aktualisiert am 20. Mai 2019

ISBN 9783843916349

Euro 84,00 inkl. 7% MwSt


978-3-8439-1634-9, Reihe Ingenieurwissenschaften

Ömer Osman Şahin
Umsetzung des Multidisziplinären Datenflusses und ihre Akzeptanz am Beispiel der Türrohbauentwicklung (Band 4)

211 Seiten, Dissertation Technische Universität München (2014), Softcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

CAD-Systeme der heutigen Generation stellen eine immer leistungsstärkere Entwicklungsumgebung dar, die es dem Konstrukteur nicht nur ermöglicht, sein Bauteil geometrisch zu beschreiben, sondern zudem verschiedene Arten von Informationen verarbeitet. Durch die daraus resultierende „Automatisierung der Routinearbeiten“ haben sich in der Vergangenheit vielfältige wissensbasierte Werkzeuge immer stärker in den Konstruktionsbereich der digitalen Fahrzeugentwicklung etabliert. Ihre praktische Anwendbarkeit wurde inzwischen für begrenzte Einsatzfelder erfolgreich nachgewiesen.

Die Zielsetzung, einen gesamtheitlichen Ansatz auf Grundlage des „Mutlidisziplinären Datenflusses“ im industriellen Umfeld am Beispiel der Pkw-Türrohbauentwicklung umzusetzen, führte hier zur Entwicklung eines neuen wissensbasierten Konzepts - das Generative Door Architecture [GDA]. Das Ergebnis ist eine konsequente Unterstützung von Simultaneous Engineering und die Integration und Wiederverwendung von Entwicklungswissen im Datenmodell.

Die Umsetzung dieser neuen Arbeitsweise stellt einen weitreichenden Eingriff in die bestehenden Arbeitsweisen und -abläufe des Konstrukteurs dar (Paradigm Change). Dieser Umstand, der oft zu Unsicherheiten bei den Betroffenen führen kann, äußert sich insbesondere durch Akzeptanzprobleme und Widerstände bei den Anwendern. Ein weiteres Ziel der Prozessverbesserung muss daher insbesondere auf die akzeptanzbeeinflussenden Faktoren der Anwender abzielen, die im Rahmen der Arbeit auch eingehend untersucht und auf das Konzept rückgekoppelt wurden. Das Ziel und Ergebnis ist hier eine klare Prozessstruktur und auch -hierarchie, die eine deutliche Effizienzsteigerung durch Unterbinden der im Fahrzeugbau typischen Entwicklungsprobleme aufweist.