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aktualisiert am 17. April 2026

ISBN 978-3-8439-5741-0

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978-3-8439-5741-0, Reihe Informatik

Arthur Strasser
Systemschedulingsynthese in der kooperativen komponentenbasierten Entwicklung im Automobilbereich

282 Seiten, Dissertation Technische Universität Clausthal (2025), Softcover, A5

Zusammenfassung / Abstract

Automobilhersteller und Zulieferer kooperieren in der Entwicklung von Softwarefunktionen entlang des V‑Modells. Zulieferer bieten Herstellern Subsysteme kostengünstig an, indem sie die gleichen Softwarekomponenten für verschiedene Hersteller integrieren. Hersteller können dadurch Entwicklungsrisiken und zeit reduzieren. Die kooperative Entwicklung folgt der AUTOSAR‑Methode. Die im System- und Subsystementwicklungsschritt erzeugte AUTOSAR‑Architektur ist eine Schichtenarchitektur: Die Anwendungsschicht besteht aus AUTOSAR Software Components (SWCs), die Basissoftware abstrahiert die Hardware und umfasst ein Echtzeitbetriebssystem. Die AUTOSAR Run‑Time Environment (RTE) bildet die Ausführungsumgebung für SWCs und wird auf Basis der AUTOSAR ECU Configuration Description mittels Quellcodegenerierung synthetisiert. Im Systementwicklungsschritt entwirft der Hersteller ein System aus Subsystemen. Im Subsystementwicklungsschritt zerlegen Zulieferer diese in AUTOSAR SWCs und integrieren sie. Allerdings können Hersteller im abschließenden Integrationsschritt ein ausführbares Systemscheduling nur mit zusätzlichen Entwicklungs- und Absicherungsschritten erzeugen, da sie im Systementwicklungsschritt kein Scheduling für die erst später im Subsystementwicklungsschritt integrierten SWCs vorgeben können. Die vorliegende Arbeit erweitert die AUTOSAR‑Methode, sodass Hersteller ein Systemscheduling modellbasiert erzeugen können: (1) Hersteller definieren im Systementwicklungsschritt das Zusammenspiel der Subsysteme als EventChain. (2) Zulieferer entwickeln im Subsystementwicklungsschritt die Ausführungsreihenfolge der AUTOSAR SWCs ihrer Subsysteme für die EventChain und beschreiben ihr Teil-Scheduling mittels der MappingDescription. (3) Der entwickelte Algorithmus konstruiert im Integrationsschritt ein Systemscheduling, sofern alle Vorgaben der MappingDescription und der EventChain erfüllt sind. (4) Abschließend bewertet die vorliegende Arbeit die Methode anhand eines Begleitbeispiels.